ABSCHNITT 5: An der Dorotheenbrücke/Dresdner Bank
Dieser Abschnitt umfasst 201,8 Meter Flusslauf zwischen Otto-Schill-Straße und Gottschedstraße. Vis-á-vis der Thomaskirche tangiert der Pleißemühlgraben hier den Promenadenring und unterstützt nach seiner Freilegung 1999 die klare städtebauliche Kante, die der Neubau der Dresdner Bank formuliert hat. Der Pleißemühlgraben kommt vor der Bank ans Licht und bildet das "Neue Ufer". Man ist an das mittelalterliche Bild von Burg, Zugbrücke und Burggraben erinnert, wenn man die Bank über einen der Stege betritt. Die zwei Hauptstege münden auf den zentralen Platzbereich. Das Ufer korrespondiert mit der nüchtern-reduzierten Fassade der Bank. Es ist gekennzeichnet durch Stützmauern und eine breite Treppenanlage, über die man direkt ans Wasser gelangt. Eine Platzfläche mit niedrigen Eibenflächen schafft eine feine Distanz zum vielbefahrenen Dittrichring.
**