Förderverein Neue Ufer e.V. Leipzig - Projekt zur Freilegung von Pleiße- und Elstermühlgraben in Leipzig || www.neue-ufer.de

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Projekt zur Freilegung von Pleiße- und Elstermühlgraben in Leipzig


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ABSCHNITT: GRASSISTRASSE

1930: Blick von der Spießbrücke ins dichtbebaute <br>Musikviertel zum Eckhaus Simson-/Grassistraße
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1930: Blick von der Spießbrücke ins dichtbebaute
Musikviertel zum Eckhaus Simson-/Grassistraße

Der gleiche Blick 2003Der gleiche Blick 2003

Dieser Pleißemühlgraben-Abschnitt (Bauabschnitt 8) wird mit Hilfe der Deutschen Bundesstiftung Umwelt geöffnet. Die Befreiung aus der Wölbleitung ist Teil des Projektes "Pädagogisch-didaktisches Konzept zur Umweltbildung und -kommunikation am Beispiel der Pleißeöffnung", das im Oktober 2000 bei der DBU beantragt und am 12. Dezember 2001 mit der Übergabe der Fördermittel in Höhe von 1 Mio DM an den Oberbürgermeister Leipzigs, Wolfgang Tiefensee, begann.

Das Luftbild zeigt den aktuellen Zustand dieses Abschnitts mit dem geplanten Verlauf des Pleißemühlgraben

Das Luftbild zeigt den aktuellen Zustand dieses Abschnitts mit dem geplanten Verlauf des Pleißemühlgraben

Es umfasst den Pleißemühlgraben zwischen Wundtstraße im Süden, Grassistr. im Westen, Floßplatz im Osten sowie der Grunerstr. im Norden.
Ein wesentliches Merkmal des ganzen Projektes und Hauptgrund für die Förderung ist die modellhafte Bürgerbeteiligung bei der Planung. Bevor überhaupt ein Planungsbüro beauftragt wurde, bildete deshalb die Einbeziehung von Schülern und Studierenden und von Anwohnern in die Ideenfindung den Schwerpunkt der Arbeiten. Außerdem sind Planung und Durchführung des Vorhabens mit schulischer und außerschulischer Bildung verbunden. Seit dem Schuljahr 2002/2004 gibt es an zwei Gymnasien (Geschw.-Scholl-Gynasium Leipzig-Taucha und Kantgymnasium Leipzig) den Wahlgrundkurs: "Nachhaltige Stadtentwicklung".



BILDER DER BAUSTELLENBEGEHUNG IN DER GRASSISTRASSE

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Die Einbeziehung der Anwohnerinnen und Anwohner und interessierter Bürger begann mit einem Auftaktworkshop am 27. April 2002 am Floßplatz - <br>im Bild: Arbeit in Kleingruppen
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Die Einbeziehung der Anwohnerinnen und Anwohner und interessierter Bürger begann mit einem Auftaktworkshop am 27. April 2002 am Floßplatz -
im Bild: Arbeit in Kleingruppen













Die Bürgerbeteiligung begann im April 2002 mit einem Planungsworkshop und einer anschließenden Vertiefungsberatung.
Am 1. Juni wurden beide Beteiligungsstränge in einem gemeinsamen Workshop von Schülern, Studenten und Anwohnern zusammengeführt und alle übereinstimmenden Vorschläge herausgearbeitet. Dies wurde in anschließenden Vertiefungsberatungen mit interessierten Anwohnern bis zum Juli 2002 konkretisiert.



Das KAOS-Kinderatelier überzeugte mit zwei Modellen für ein Café "Nautilus" am und im Fluss und für einen davon abgezweigten großen Wasserspielplatz und erhielt einen Sonderpreis
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Das KAOS-Kinderatelier überzeugte mit zwei Modellen für ein Café "Nautilus" am und im Fluss und für einen davon abgezweigten großen Wasserspielplatz und erhielt einen Sonderpreis

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Die Schüler- und Bürgerbeteiligung ist mit einer klaren Aufgabenstellung für die Entwurfsplanung durch ein Planungsbüro zu Ende gegangen und mit allen interessierten Anwohnern vom Grundsatz her abgestimmt.
Ein Bürgerforum vor Ort am 4. Dezember 2002 stellte den erreichten Planungsstand als Modell noch einmal allen Anwohnern vor. Die vom Architekturbüro Angela Wandelt erstellte Studie sieht vor, dass grundsätzlich der historische Verlauf (im Luftbild oben eingezeichnet) des Pleißemühlgrabens nach der Öffnung des Flusses wiederhergestellt werden soll. Sein Lauf wird erstmals durch Findlinge belebt, ohne dabei eine spätere Beschiffbarkeit zu verhindern. Die Freiflächen werden neben Wäscheplätzen vor allem durch eine Fußgängerbrücke über den Pleißemühlgraben, einem Wasserspielplatz und einem Ballspielfeld am Rand der Freifläche für Fuß- und Basketball bestimmt.
(s. Planungsmodell)

Genauer Inhalt der Planung

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